Samstag, 29. Dezember 2012

Beispiele, Anwendung, so etwas halt!

Im Januar werde ich in einen kleinen Gewissenskonflikt kommen*. Da ich personalbedingt quasi ein Zwei-In-Eins-Seminar anbieten muss, werde ich da keine Zeit haben, mal die ganzen Theorien und Modelle vom Publikum anwenden zu lassen.

Was, denke ich, dem Publikum sogar ganz recht ist. Ist ja auch einfacher, so repetitoriumsartig einfach alles auf sich einprasseln zu lassen.

Dummerweise sind aber gerade die "praktischen" Teile der Seminare jene, von denen die Leute am meisten mitnehmen. Meiner Erfahrung nach lernen sich Modelle am besten, wenn man sie an ganz konkreten Beispielen anwendet. Und diesen Rat möchte ich hier auch einmal loswerden: Egal, wo und wie du gerade lernst, wende das gelernte auf irgendwelche Beispiele an.

So erkennt man am besten, welche Aussagen dahinter stecken, was die Absichten sind, wie es sich zu anderen Modellen verhält. Oder auch Regeln. Was auch immer. Egal ob Psychologie oder meinetwegen die theoretische Führerscheinprüfung. Selbst Vokabeln - einfach einmal Sätze mit bilden.

Wissen ist nicht dazu da, im Kopf abgelegt zu werden. Wissen ist dafür da, angewendet zu werden. Und gleichzeitig legt es sich damit auch viel besser im Kopf ab!

* = zugegebenermaßen stimmt das nicht ganz. Ich habe dafür schon eine Lösung gefunden. Verantwortungsdiffusion ist toll!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen