Freitag, 1. März 2013

Hagen

Ich möchte einmal Hagen auf zwei mögliche Arten und Weisen beschreiben. Zum Hintergrund, Hagen ist nicht nur die "Stadt der FernUniversität", sondern auch meine Heimat.

Variante 1:
Hagen ist eine sehr facettenreiche Stadt! Sie liegt zwischen den Metropolen des Ruhrgebiets und dem ländlichen Sauerland, und hat dabei ihren ganz eigenen Charme. Durch die Nähe zum Sauerland ist überall der Horizont von bewaldeten Bergen umgeben. Im Frühling und Sommer sieht man so immer Grün, im Herbst eine Farbenpracht aus Gold und Braun, und im Winter zuckerige Schneehöhen, von denen sich Nebel den Wolken entgegenstreckt.
Binnen Minuten lassen sich viele große Städte erreichen - Dortmund, Bochum, Wuppertal, und viele mehr. Zur anderen Seite hin verträumte Landschaften, hoch im Sauerland, dem "Land der tausend Berge"; mit kleinen Städtchen, Flüssen und Seen.
Auch Hagen selbst ist eine sehr vielgesichtige Stadt. Jeder der Stadtteile hat sein eigenes Flair - manche eher ländlich und altertümlich, andere moderner. Kulturell gibt es neben Kino, Theater auch ganz unterschiedliche Museen, einschließlich eines Freilichtmuseums. In der Innenstadt findet sich eine durchaus beachtliche Fußgängerzone mit vielen verschiedenen Geschäften. Und am Rande unterschiedlichste Restaurants, von Exoten bis Steakhäuser, da ist für jeden etwas dabei.

Variante 2:
Hagen ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Abends werden die Bürgersteige hochgeklappt. Immerhin kommt man schnell von hier weg und die Mieten sind recht günstig. Das ist doch etwas!

Frage:
Was sagt die Darstellung über den aus, der sie vorträgt?

Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Sachebene nicht alles ist. Mal von Körpersprache, Tonalität und co abgesehen, subkommunizieren die beiden Darstellungen hier auch eine Menge über die Person, die es vorträgt.

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