Donnerstag, 14. November 2013

Meine drei Lieblingsfragen I

Manche Fragen bringen weit mehr, als sie auf den ersten Blick scheinen. So kleine, unscheinbare, harmlose Fragen - aber gestellt im richtigen Kontext, und sie sind beinahe magisch.

Frage 1: Woher weißt du das?

Hier geht es nicht um semantisches (lies Fakten-)Wissen, a la "und aus welcher Studie stammt das?", sondern um die Realitätsstrategien. Wenn jemand sagt, er sei traurig, woher weiß derjenige das? Wenn jemand sagt, er habe ein Problem, woher weiß derjenige das? Wenn jemand sagt, er komme nicht weiter, woher ...

Genau. Diese Frage sorgt für ein Mehr an Informationen. Teilweise lösen sich schon Probleme auf, wenn man diese zusätzlichen Informationen ins Bewusstsein zieht - denn wonach hier gefragt wird, ist zumeist gar nicht bewusst.

Aber selbst wenn nicht, hilft es, an ganz zentrale Informationen heranzukommen. Ist zum Beispiel eine Furcht eher viszeral oder kognitiv (lies mehr in Körpergefühlen oder mehr in Gedanken liegend)? Bei so etwas wie bestimmte Ziele nicht erreichen, fehlen Ressourcen (Fähigkeiten, Zeit, Personal) oder sind die Ziele zu hoch, oder zu unklar definiert?

An all das, und noch viel mehr, kommt man durch diese einfache Frage heran.

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