Samstag, 16. November 2013

Meine drei Lieblingsfragen III

Wie ich schon einmal schrieb: Manche Fragen bringen weit mehr, als sie auf den ersten Blick scheinen. So kleine, unscheinbare, harmlose Fragen - aber gestellt im richtigen Kontext, und sie sind beinahe magisch. Die heutige ist leider etwas komplizierter in ihrer Anwendung, dennoch sollte sie niemand unterschätzen.

Frage: Was geschieht nun?

Diese Frage muss je nach Situation angepasst werden, aber die obigen drei Worte entsprechen ihrer Essenz. Sagen wir, du sprichst mit einem Klienten und erkundest gerade ein bestimmtes Muster oder eine wie auch immer geartete Strategie. Die meisten sind sich deren Anfänge bewusst, aber nicht, was danach abläuft (weil stark automatisiert / unbewusst). Dort kann mit einem entsprechenden "und dann?" geholfen werden.

Anderes Beispiel, eine wie auch immer geartete Intervention, und du siehst, dass der Klient wirklich über etwas nachdenkt. Auch da ist so eine Frage sehr nützlich, weil sie verhindert, dass der Klient in nachträgliche Rationalisierungen abgleitet, sondern in der Situation bleibt (hier kommen auch die vier Realitäten wieder ins Spiel - die Frage hält den Klienten in der physischen und emotionalen).

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