Dienstag, 25. März 2014

Ein paar ausgewählte Rahmen aus dem Werkzeugkasten V

Welchen Rahmen als nächsten vorstellen? Da gibt es so viele! Manche komplexer, andere einfacher - manche nur in Nuancen Weiterentwicklungen von den bekannten drei Grundformen. Andere sind Kombinationen. Wieder andere sind wirklich seltsam. Womit also anfangen? Irgendwie verspüre ich da den Wunsch, stattdessen über ein anderes Thema zu schreiben - aber dann setze ich den Werkzeugkasten wieder nicht vor! Wieso also nicht darüber schreiben, was gerade ohnehin mir durch den Sinn geht?

Verhalten vs. Intention

Dieser Rahmen ist sehr gut geeignet, Leute von problematischem Verhalten abzuhalten und hin zu konstruktiveren Verhalten zu führen. Hinter ihm steckt eine Grundannahme: Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Intention. Egal, wie gut oder schlecht, wie konstruktiv oder destruktiv, egal wie funktional oder dysfunktional ein Verhalten ist.

Nun kann man aufzeigen, dass das gezeigte Verhalten der zugrundeliegende Intention zuwiderläuft. Und Alternativen anbieten, welche die Intention besser erfüllen.

Schönes Beispiel, wenn jemand auf Konfrontationskurs geht - herausfinden, was damit erreicht werden soll, und dann die unbeabsichtigten Konsequenzen aufzeigen, und ein kooperativeres Verhalten aus dem Hut zaubern, das besser die Intention erfüllt.

Dieser Rahmen ist jetzt einer der komplexeren. Er setzt voraus, dass man an eine positive Intention kommt - dazu ist zumindest vonnöten, dass das Gegenüber mit dir spricht. Ansonsten stochert man im Dunklen. Weiterhin, dass das gezeigte Verhalten der Intention widerspricht. Sicher, ein wenig Spin ist hier oft möglich, nur wenn es wirklich passgenau ist, hat man mit diesem Rahmen schlechte Karten.

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