Samstag, 9. August 2014

Das Problem mit Problemen III

Sprechen wir nochmal kurz über Probleme, gerade über den dort angeführten Punkt der "Grenzen" des Problems.

Ein Problem zu haben ist eigentlich ziemlich schwierig, kompliziert. Frage mal irgendwen, oder schaue auf eigene Probleme - da tragen meist eine ganze Reihe von Faktoren zu bei, die überhaupt nötig sind, damit das Problem so, wie es ist, existieren kann.

Dies sieht man sehr gut, wenn man sich einmal anschaut, was die Grenzen eines Problems ausmacht (übrigens: Viele der Inhalte aus dem Rahmenwerkzeugkasten werkeln mit genau diesen Grenzen).

Was für Grenzen haben wir da?
- Zeit: Wann ist das Problem da? Wann ist es nicht da? Was passiert, wenn das Problem bestehen bleibt? Was, wenn es aufhört?
- Ort: Wo besteht das Problem? Wo nicht? Wo wäre es kein Problem?
- physikalische Ebene: Was ist überhaupt das Problem? Was nicht?
- persönliche Ebene: Wer ist überhaupt das Problem? Wer nicht? Oder auch, welche Teile des Selbst sind das Problem, welche nicht? (Diese Ebene ist eigentlich eine Unterebene der physikalischen Ebene.)
- Umfänglichkeit: Wie groß, wie weitreichend ist das Problem?
- Bewusstheit: Worauf wird geachtet? Worauf nicht?
- Impetus: Wohin zielt das Problem? Wohin nicht? Wohin führt es, wenn es bestehen bleibt? Wohin kann es gehen, wenn es nicht mehr bestehen bleibt?
- Strategie: Welche Wege werden beschritten, damit es zum Problem kommt? Welche anderen Wege gäbe es?

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