Samstag, 6. Januar 2018

Die Grabsteinfrage

Es gibt eine Reihe von Fragen, die ich gerne stelle. Wenn auch oft in sehr abgemilderter Form. Finde es gleichsam sehr erkenntnisreich, wenn ich mir diese einmal selbst stelle.
 
Darf ich vorstellen? Die berüchtigte Grabsteinfrage!
 
"Wenn du irgendwann einmal, in hoffentlich sehr vielen, vielen Jahren auf dein Leben zurück blickst, was möchtest du sehen? Was möchtest du gehabt haben? Erlebt haben? Getan haben? Nicht getan haben?"
 
...
 
Die Antwort auf diese Fragen scheinen naheliegend zu sein. Doch wenn wir wirklich darüber nachdenken, dann kann die Antwort darauf sehr schmerzhaft sein. Doch je schmerzhafter sie ist, desto wichtiger ist sie.

"Ich wünschte, ich hätte mehr Überstunden gemacht" hat zum Beispiel, glaube ich, noch nie jemand auf dem Sterbebett gedacht.

Es ist eine Frage, die zeigen kann, was uns wirklich wichtig ist. Uns selbst. Nicht, was uns unsere Eltern, Freunde, Lehrer, Kollegen, Medien, Gesellschaft oder was auch immer (mehr oder weniger wohlmeinend) vorzuschlagen versucht.

In dem Sinne frohes neues Jahr!

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